Datenübergabe

ISDN & FTP

Wenn Sie die .pdf- | .prn- | .eps- | .ps-Datei nicht selbst erstellen, können Sie natürlich auch „offene“ Dokumente (Quark-XPress, InDesign, ...) liefern.
 
Übertragen Sie Ihre Belichtungsdaten direkt per ISDN (Leonardo): 09 203 / 60- 863 
 
oder auf unseren FTP-Server ftp://kunden.holtz.de (2 MBit Up- und Downstream)
 
Tipp: Kostenloser ftp-Client für MacOS-X: OnButton FTPwww.onebutton.org

Datenübergabe

Unvollständige und fehlerhafte Daten können die Produktionszeit Ihres Auftrags enorm verlängern. Mit diesen Vorgaben möchten wir Sie über die häufigsten Fehlerquellen aufklären.

  1. Um Komplikationen bei der Ausgabe zu vermeiden, sollten die Dateinamen nur aus Buchstaben oder Ziffern bestehen. Dies bedeutet, dass keine Sonderzeichen wie "ü, ä, ö, %, $, §, ?, /, Leerzeichen usw." verwendet werden dürfen. Als Leerzeichen kann ein Unterstrich "_" verwendet werden.
  2. Auch in der Ordnerstruktur der angelieferten Daten sollten keine Sonderzeichen verwendet werden.
  3. Datenaustausch über unseren FTP-Server:
    Möchten Sie uns Ihre Daten über FTP senden, so rufen Sie uns bitte an, damit wir Ihnen einen temporären Zugang freischalten können. Sie bekommen dann von uns die Zugangsdaten.

PDF Datenübergabe

Um Probleme und Konflikte mit Lizenz- und Nutzungsrechten zu vermeiden, haben wir die wichtigsten Punkte, die bei der Erstellung von PDF-Dateien zu berücksichtigen sind, nachfolgend für Sie zusammengefasst.

  1. Die angelieferten PDF-Dateien müssen endkorrigiert sein. Es ist bei uns im Hause zwar möglich, PDF’s im beschränkten Umfang zu korrigieren, doch sollte diese Option nur im Ausnahmefall zum Tragen kommen.
  2. Die am problemlosesten zu verarbeitende PDF-Version ist „PDF X3“.
  3. Die PDF-Dokumente sind als Einzelseiten mit 3 mm Beschnittzugabe und Schneidemarken zu erstellen. Die Seitengröße der PDF-Datei ist rundum 10 mm größer als das beschnittene Endformat (z. B. Original: 210 x 297 mm, PDF: 230 x 317 mm), die Seite muss zentriert in diesem Format stehen.
  4. Bei der Vergabe der Dateinamen bitte logische Abkürzungen des Objektes und Seitenziffern verwenden:
    z. B. „Inh_KiBu_001_010.pdf”.
    Im Klartext „Inhalt Kinderbuch, Seite 1 bis 10”.
  5. Der Farbraum für alle Bilder und Elemente ist CMYK. Jegliche Farbraumanpassung/-transformation auf Basis von ICC-Colormanagement oder Tonwertänderung, Gradationsänderungen, Kennlinien, Transferfunktionen o.ä., ist bereits erfolgt. Bei Verwendung von Sonderfarben bitte vorherige Rücksprache.
  6. Die notwendige Bildauflösung ist abhängig von der Rasterweite, sie sollte 300 dpi jedoch nicht unterschreiten.
  7. Die zum Layoutaufbau verwendeten Standardbildformate sollten EPS, TIFF oder JPG sein. Verwenden Sie bitte keine DCS-Bildformate ohne vorherige Absprache.
  8. Der maximale Farbauftrag bei Bildern/Farbflächen sollte 320% Flächendeckung nicht überschreiten. Diese Werte gelten für die Papierklasse 1 glänzend/matt Bilderdruckpapier. Bei anderen Papiersorten, speziell Naturpapier oder ähnliche, bitte vorherige Rücksprache.
  9. Wenn Sie im Layoutprogramm TIFF-Bilder in Bildrahmen positionieren, achten Sie bitte darauf, dass nicht die Hintergrundfarbe auf „keine“ steht, da dies zu unerwünschten Erscheinungen wie z. B. den „Sägezahneffekt“ in Bildern führen kann.
  10. Die Einstellungen für Aussparen, Überdrucken und Überfüllungen werden standardmäßig aus der Applikation übernommen. Sollten Sie diesbezüglich andere Wünsche und Anforderungen haben, bitten wir Sie, uns dies schriftlich mitzuteilen.
  11. Löschen Sie bitte überflüssige Seiten, Elemente und Farben.
  12. Achten Sie bitte darauf, dass alle Farben, die auf demselben Farbauszug erscheinen sollen, in Farbdefinition, Name und Schreibweise identisch sind.
  13. Verwenden Sie bitte keine Haarlinien. Strichstärken für positive Linien sollten mindestens 0,2 Punkt, für negative oder farbige Linien mindestens 0,4 Punkt betragen.
  14. Für kleine Schriftgrade und feine Schriften gelten dieselben Einschränkungen wie für feine Linien.
  15. Führen Sie bitte eine sorgfältige Ausgangskontrolle bezüglich Funktionsfähigkeit, Vollständigkeit sowie für sachliche und inhaltliche Richtigkeit der gelieferten Daten und Datenträger durch.
  16. Kennzeichnen Sie Daten und Datenträger bitte eindeutig und legen Sie einen Inhaltsausdruck bei. Liefern Sie uns bitte zusammen mit Ihren Daten stand- und farbverbindliche Vorlagen, die dem letzten Korrekturstand wiedergeben.
  17. Schicken Sie uns bitte nie Ihre Originaldaten oder Datenträger, sondern verwenden Sie immer eine Kopie.
  18. Für die Datenübernahme stehen bei uns alle gebräuchlichen Laufwerke zur Verfügung.
  19. Liefern Sie bitte zu jeder Seite einen digitalen Prüfdruck, der einen FOGRA-Medienkeil CMYK enthält. Die Prüfung erfolgt farbmetrisch, CIELAB-Werte L*, a*, b*, Toleranz ∆E ab < 5 (Mittelwert im Vergleich zu den vorgeschriebenen Werten laut FOGRA-Medienkeiltabelle). Laut ISO-Norm gelten Proofs nur dann als farbverbindlich, wenn ein Medienkeil zur spektralen Überprüfung mit auf der Seite ausgedruckt ist. Sollten mit den Daten keine Proofs angeliefert werden, wird bei uns im Hause nach den jeweils gültigen Vorgaben der DIN ISO (Prozesstandard Offsetdruck) gedruckt.
  20. Um einen reibungslosen Ablauf gewährleisten zu können, senden Sie uns bitte rechtzeitig vor Produktionsbeginn zusammen mit den zugehörigen farbverbindlichen Proofs einige repräsentative Testseiten, die alle für die Produktion relevanten Elemente enthalten.

Bei technischen Fragen sind wir jederzeit für Sie da. Je früher wir Ihre Fragen beantworten können, umso reibungsloser kann die Datenübergabe erfolgen und umso sicherer wird der gesamte Produktionsablauf.